Animal Studies
 

7,3 Millionen Füchse

werden jährlich zu Pelz verarbeitet. China dominiert den Markt und produziert 69% davon.

Presse Artikel vom 16.01.2018

Der Fuchs ist sehr vorsichtige und mit hervorragenden Sinnesorgane ausgestattet.Er hört excellent und riecht 400 Mal besser als der Mensch. Dank seines sehr ausgeprägten Orientierungssinns findet sich der Fuchs fast überall zurecht. Füchse sind gewandt und ausdauernd - sowohl an Land als auch im Wasser.

Sie leben in Wäldern und Gebüschen, im Flachland und im Gebirge und errichten einen Fuchsbau. Es handelt sich hierbei um eine ca 1 Meter breite Höhle im Boden mit mehreren Ein- und Ausgängen. Füchse ziehen aber auch in leerstehende Dachsbauten oder Baumhöhlen ein oder gründen eine Art Wohngemeinschaft mit Dachsen.


Füchse jagen in der Dämmerung und in der Nacht: Mäuse, Käfer, Vögel, Beeren und Früchte und nehmen als „Gesundheitspolizei“ eine wichtige Funktion im Ökosystem wahr. Sie machen Jagd auf kranke oder schwache Tiere, fressen Aas und halten so ihren Lebensraum sauber.

Die Paarungszeit der Füchse reicht im allgemeinen von Dezember bis Februar, der eigentliche Akt findet im Januar oder Februar statt. Die Paarung wird nach Hundeart vollzogen. Der Penis des Rüden verfügt zur Stabilisierung beim raschen Eindringen in die Fähe über einen Penisknochen.
Aufgrund eines Knoten an der Gliedbasis, welcher während des Akts anschwillt, kann sich das Paar nach der Paarung nicht sofort trennen. Wie auch bei Hunden oder Wölfen hängen Fuchs und Füchsin dadurch nach dem Akt für bis zu 30 Minuten aneinander. Da sie in dieser Zeit schutzlos sind, findet die Paarung oft im Bau statt. Eine gewaltsame Trennung kann für beide Füchse ein erhebliches Verletzungsrisiko bedeuten.

In stabilen Populationen leben Füchse monogam jedoch sind langfristigere Bindungen allein schon durch die hohe Sterbewahrscheinlichkeit eine Seltenheit.

Natürliche Feinde sind Luchs, Wolf und Uhu. Am gefährlichsten für den Fuchs ist aber DER MENSCH.

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